Jürgen Buchmann  

Jürgen Buchmann wurde 1945 in Schaumburg-Lippe geboren. In Lüneburg aufgewachsen, promovierte er in Konstanz in Klassischer Philologie und Philosophie und unterrichtete von 1975 bis 2005 an der Universität Bielefeld. Seit 2006 lebt er als freier Schriftsteller in Werther/Westfalen.  

Auswahl bisheriger Veröffentlichungen:
Warten auf die Atombombe und andere Liebeserklärungen an die Bundesrepublik Deutschland, Satiren (1986).
Phantastische Topographie der Stadt Lüneburg (1988).
Hermannsverfinsterung. Ein Sittenbild aus dem gebirgichten Westfalen (Bielefeld 2008).
Grammatik der Sprachen von Babel. Aufgezeichnet nach den Gesprächen des Messer Marco Polo, Edelmanns aus Venedig, von der Hand der Maestro Rustichello da Pisa, der auch Rusticiano genannt wird, im Gefängnis zu Genua (Leipzig 2010).
Wird in Afrika Irisch gesprochen? Eine viktorianische Wüsten- und Urwaldposse mit Kanonen und Nilpferd (Leipzig 2012).
Die peinliche Affäre auf der Grotenburg. Eine erotische Phantasmagorie aus dem Wesergebirge (Leipzig 2013).
Wahrhafftiger Bericht über die Sprache der Elfen des ExterThals, nach denen Diariis Seiner Hoch Ehrwürden Herren Martinus Oestermann, weiland Pfarrer an St. Jakobi zu Almena (Leipzig 2014). 

 Als Übersetzer:
Aloysius Bertrand: Gaspard de la Nuit [1842]. Aus dem Französischen von Jürgen Buchmann, (Leipzig 2011).
Don Francisco de Quevedo y Villegas: Arschäugleins Freuden und Leiden [1628]. Aus dem Spanischen von Jürgen Buchmann, (Leipzig 2011).

Pressestimme:

„Jürgen Buchmann ist ein Phänomen, ich möchte fast sagen, eine Speerspitze der Romanischen Sprachen und vielleicht des Romanischen Sprechens und Denkens im deutschen Gelände, wenn dieser eher bellizistische Ausdruck nicht an der Art vorbei zielte, wie Buchmann Sprache zelebriert und feiert.“
(Jan Kuhlbrodt, poetenladen)
 

Im freiraum-verlag erschienen: