Michael Gratz und Dirk Uwe Hansen (Hg.): Muse, die zehnte. Antworten auf Sappho von Mytilene

14,95  inkl. MwSt.

Softcover; 110 Seiten; 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-943672-50-3 

Beschreibung

Auch wenn von ihren Dichtungen nur ein Bruchteil erhalten und von ihrem Leben fast nichts bekannt ist: Sappho lässt uns nicht los. Als Frau, die sich in der von Männern dominierten Welt der antiken Literatur behauptet, als Dichterin, die als erste – soweit wir es erkennen können – von sich selbst und ihren Empfindungen spricht, als Verfasserin von Texten, deren Schönheit noch in der zerstörten Form, in der sie auf uns gekommen sind, beglückt. 

Zahlreiche zeitgenössische Dichterinnen und Dichter beziehen in diesem Band Stellung zu Sappho, zu ihrer Person, ihren Versen oder einzelnen ihrer Motive. Alle deutschsprachigen Gedichte sind Originalbeiträge.

Mit Texten von Glykeria Basdeki, Kerstin Becker, Andreas Bülhoff, Jascha Dhal, Daniela Danz, Richard Duraj, Christiane Heidrich, Jenny Feuerstein, Phoebe Giannisi, Mascha Golda, Michael Gratz, Ulf Großmann, Alexander Gumz, Philipp Günzel, Marilyn Hacker, Bianka Hadler, Dirk Uwe Hansen, Andreas Hutt, Roman Israel, Angelika Janz, Anja Kampmann, Jorgos Kartakis, Odile Kennel, Birgit Kreipe, Erika Kronabitter, Jan Kuhlbrodt, Marianna Lanz, Joan Larkin, Georg Leß, Leonce W. Lupette, Anne Martin, Artur Nickel, Simone Katrin Paul, Martin Piekar, Bertram Reinecke, Rick Reuther, Christoph Georg Rohrbach, Marcus Roloff, Tobias Roth, Uwe Saeger, Clemens Schittko, Armin Steigenberger, Elena L. Steinbrecher, Brigitte Struzyk, Asmus Trautsch, Monika Vasik, Eva Christina Zeller.

Pressestimmen:

„Bei aller Heterogenität der unterschiedlichen Dichter, ist es doch eine Stimme, die die Anthologie trägt. Dass das möglich ist, liegt sicher in erster Linie an Sappho, aber auch an der klugen Auswahl und Zusammenstellung durch die Herausgeber.“ (Elke Engelhardt, fixpoetry)

„Den Herausgebern des vorliegenden Bandes kommt der Verdienst zu, einen Raum für die Auseinandersetzung mit Sapphos Werk jenseits ausgetretener Pfade im Verlaufe der Rezeptionsgeschichte eröffnet zu haben.“ (Jayne-Ann Igel, signaturen)

„Man könnte Sappho auch durch den Fleischwolf drehen und Anagramme basteln. Leerstellen besetzen, Lückenfüller spielen; von der Tonimitation über das Fortsetzen der Fragmente hin zur phonetischen Übersetzung, ist alles möglich. […] Viele von den Ideen wurden erfolgreich umgesetzt und so ist ein aufregend vielstimmiger, bunter Band zustande gekommen.“ (Christiane Kiesow, lyrikzeitung)

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