Michael Kraske: 24/7

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Artikelnummer: ISBN: 978-3-96275-000-8 Kategorien: , Schlüsselworte: , , ,

Beschreibung

Der Journalist Jan Ohnesorg lebt mit seiner großen Liebe Marie und Sohn Max das Glück der kleinen Dinge. Bei einem Interview lernt er die Tanzlehrerin Nadja kennen und beginnt mit ihr eine Affäre. Sie liefert sich ihm aus, er kann rund um die Uhr über sie verfügen. Von der Macht berauscht, beginnt Jan, Familie und Arbeit zu vernachlässigen, bis er völlig den Halt verliert. Zusammen mit Nadjas Freunden treibt er durch die Nächte der Großstadt, auf der Suche nach immer neuen sexuellen Grenzgängen. Als eine gemeinsame Freundin nach einem Treffen tot aufgefunden wird, gerät Jan unter Mordverdacht. Verzweifelt begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder und den verdrängten Wahrheiten seines Lebens.

Ein Roman wie ein düsterer, rauschhafter Trip. „24/7“ handelt von Versuchung und Verführbarkeit, von Macht und Unterwerfung. Michael Kraske entwickelt einen unwiderstehlichen Sog und stellt dem Leser eine ebenso einfache wie verstörende Frage: Wie verführbar bist du?

Pressestimmen:

„Schnell entfaltet sich der aus dem Vorgängerroman bekannte Sound atmosphärisch-präziser Zustandsbeschreibungen, wieder gelingen ihm pointiert poetische Bilder. Vor allem hat Kraske ein seismographisches Gespür für sich anbahnende Veränderungen im Zwischenmenschlichen. So verfallen seine Protagonisten bei aller emanzipierten Spießerferne doch hin und wieder in Geschlechterklischees und eingefahrene Lebensrhythmen, in denen „Sex so normal wie Zähneputzen und Frühstücken“ ist …“ (Karsten Kriesel, Leipziger Volkszeitung)

„Harte, kurze, aber auch kraftvolle Sätze treiben die Geschichte und Jans Obsession voran. Man versinkt als Leser genauso wie Jan immer tiefer darin und weiß am Ende gar nicht mehr, warum man das macht. Der Voyeur in uns lässt uns genauso atemlos weiterlesen, wie Jan sich weiterziehen lässt. Bis es keinen Ausweg mehr geben kann. […] Gerade diese Passagen, bei denen Jan seine familiären Pflichten und Sorgen vernachlässigt, nur um sich seiner Lust hinzugeben, haben mir persönlich einen tiefen Schmerz versetzt.“ (Mark Richter, Blogger „lesen macht glücklich“)

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